Gemeinde Ried
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Gemeinde Ried Rathaus Wittelsbacher Land
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Die Gemeinde stellt sich vor  

Gemeinde Ried im Wittelsbacher Land
Landkreis Aichach-Friedberg

Gemeinde Ried

Wappenbeschreibung

Wappenschild gespalten von Silber und Blau, links ein aufrecht stehender roter Greifenlöwe in Erinnerung an die Welfen, die Ried gründeten; rechts ein silberner bewurzelter Baumstrumpf mit Trieben und sechs Blättern als Symbol der sechs ehemals selbständigen Gemeinden.

Allgemeine Angaben:

Ried – eine aufstrebende Gemeinde im Wittelsbacher Land in der südöstlichen Ecke des Landkreises Aichach-Friedberg in der Nachbarschaft zu den angrenzenden oberbayerischen Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck. Die Gemeinde Ried grenzt an den Verdichtungsraum München und Augsburg an und liegt im ländlichen Raum zwischen der Landeshauptstadt München und Augsburg.

Wie Sie sehen, ist die verkehrsrechtliche Anbindung sehr günstig. Die wichtigsten Fahrziele befinden sich in folgenden Entfernungen:

München 35 km
Augsburg 25 km
Landsberg  34 km
Kreisstadt Aichach  24 km
Friedberg 10 km
Mering  5 km
Kissing  5 km
Autobahn A8 Odelzhausen 13 km
Flughafen München  68 km
Flugplatz Augsburg – Mühlhausen 22 km

Die nächstgelegenen Bahnhöfe mit Zugverbindungen nach München und Augsburg befinden sich in Mering und Kissing. Eine Anbindung nach München ist zusätzlich durch den MVV im Ortsteil Baindlkirch möglich.

Das Gemeindegebiet liegt in flachwelliger Hügellandschaft, die durch kleine Bachtäler gegliedert ist. Im westlichen Gemeindebereich wird die Landschaft fast ausschließlich durch landwirtschaftliche Nutzflächen, vorwiegend Äcker, geprägt. Im Osten bestimmen einzelne Waldstücke sowie das große zusammenhängende Gebiet des Högelwaldes das Landschaftsbild mit.

Die Gemeinde Ried in der heutigen Form besteht seit dem 1. Mai 1978. Im Zuge der Gebietsreform wurden am 1. Januar 1972 die früheren Gemeinden Zillenberg und Sirchenried, am 1. Juli 1972 die Gemeinde Hörmannsberg und am 1. Mai 1978 die Gemeinde Baindlkirch mit Glon und die Gemeinde Eismannsberg mit Burgstall, Asbach und Holzburg eingegliedert. In der Zeit von 1978 bis 1993 war die Gemeinde Ried Mitglied in der Verwaltungsgemeinschaft Mering. Seit dem 01.01.1994 hat Ried wieder eine eigene Gemeindeverwaltung und seit dem 01.01.1999 wieder ein eigenes Standesamt.

Für ein intaktes Dorfleben sorgen die vielen verschiedensten Vereine. Diese leisten zusammen mit vielen ehrenamtlich Tätigen wertvolle Arbeit in der Kinder- und Jugendbetreuung. In jedem Ortsteil findet man eine eigene Feuerwehr, welche nicht nur in Punkto „Sicherheit“ sondern auch durch das Vereinsleben an sich einen wichtigen Beitrag zum Dorfleben bietet. Gerade im Bereich „Sicherheit“ wird in der Gemeinde Ried was ganz besonderes angeboten. Durch den „First Responder Baindlkirch“ kann eine professionelle Erstversorgung bei Unfällen oder Krankheiten durch ehrenamtlich geschulte Ersthelfer sichergestellt werden.

Einen besonderen Stellenwert bietet Ried jungen Familien und Kindern. In den Jahren 2011/2012 wurde auf dem Gelände der Grundschule in Ried ein Kinderhaus - Kinderkrippe und Kindergarten gebaut. Seitdem ist es möglich, Kindern ab 6 Monaten einen Kinderkrippen- bzw. Kindergartenplatz anzubieten, so dass auch eine frühzeitige Betreuung für berufstätige Eltern möglich ist. Auch eine heilpädagogische Einrichtung für Kinder - die schulvorbereitende Einrichtung (SVE) – sowie verschiedene Mutter-Kind-Gruppen findet man in Ried vor.

Viel Geld wurde in den letzten 10 Jahren in den zukunftsweisenden Ausbau der Infrastruktur investiert. So entstand eine neue Grundschule mit Turnhalle und Sportanlagen, die zu klein gewordene Grundschule in der Ortsmitte von Ried wurde zu einem repräsentativen Rathaus umgestaltet und auch zwei neue Feuerwehrhäuser konnten errichtet werden. In Ried besteht auch noch die Möglichkeit über die dort errichtete Postagentur, Briefe, Pakete und dgl. aufzugeben.

Trotzdem steht die Gemeinde finanziell hervorragend da, so dass auch unter den schwierigeren Rahmenbedingungen der kommenden Jahre die Pflichtaufgaben erfüllt werden können. In Ried wurde zukunftsorientiert gebaut, das heißt alles Notwendige wurde neu hergestellt ohne den nächsten Generationen große finanzielle Belastungen zu hinterlassen.

Weit über die Landkreisgrenzen hinaus ist die Gemeinde durch seine hervorragende Gastronomie bekannt. Für Gäste bieten zwei Landhotels beste Übernachtungsmöglichkeiten. Ein besonderes Highlight ist seit Jahren das „Donnerstags-Weißwurstessen“ in Baindlkirch durch welches die Gemeinde fast Bayern weit bekannt wurde.


Die Gemeinde in Zahlen:

Gemeindefläche   29,24 km²

Einwohnerstand – gesamt - zum 01.10.2013  

aufgeteilt in den einzelnen Ortsteilen

2.974 Einwohner
Ried (Waldhof, Neuried) 1.281 Einwohner
Baindlkirch (Glon, Rettenbach, Riedhof, Mooshaus) 744 Einwohner
Eismannsberg (Asbach, Burgstall, Holzburg) 229 Einwohner
Hörmannsberg (Marienhof) 415 Einwohner
Sirchenried  108 Einwohner
Zillenberg 197 Einwohner