Tafel 3 – Borkenkäfer

Klein und gefährlich

Der Höglwald hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Zahlreiche der alten Bäume mussten in den vergangenen zehn Jahren wegen Sturmschäden oder Befall durch Borkenkäfer gefällt werden.

Nahaufnahme eines ca. 5 mm großen Borkenkäfers (© R. Vornehm)

Die braunen, ca. 5 mm großen Käfer suchen geschwächte Bäume und versuchen sich durch die Rinde einzubohren. Gesunde Fichten verhindern dies durch ihr Harz und töten die Käfer ab. Sind die Fichten aber durch Sturm geschädigt oder durch Hitze und Trockenheit geschwächt, gelingt ihnen das nicht. Borkenkäfer vermehren sich rasant. Bis zur fertigen Reife der Käfer dauert es je nach Witterung rund 8 Wochen. Zum Schwärmen benötigen die Käfer eine Temperatur von mindestens 15 °C. Bei günstigen Bedingungen können aus einem Borkenkäferpaar bis zu 80.000 neue Käfer entstehen.

Günstig ist für den Borkenkäfer, wenn es bereits im zeitigen Frühjahr warm und trocken ist und die warm-trockene Witterung im weiteren Jahreslauf anhält.

Aktuelle Informationen zur Borkenkäfergefahr finden Sie unter:

https://www.fovgis.bayern.de/borki/